


Das Vidicon: Eine veraltete Kameraröhre, die den Weg für die moderne Fernsehtechnologie ebnete
Vidicon ist eine veraltete Art von Kameraröhre, die in frühen Fernsehkameras verwendet wurde. Es wurde in den 1930er Jahren von Vladimir Zworykin bei RCA erfunden und war bis in die 1960er Jahre weit verbreitet in Fernsehstudios.
Ein Vidicon ist im Wesentlichen eine Kathodenstrahlröhre (CRT), die dazu dient, Bilder aufzunehmen, anstatt sie anzuzeigen. Es besteht aus einer mit einer Phosphorbeschichtung gefüllten Glasröhre, einer Fokussierlinse und einem Scanmechanismus. Der Scanmechanismus besteht aus einer rotierenden Scheibe mit einer Reihe spiralförmig angeordneter Löcher. Die Scheibe wird von einer Lichtquelle beleuchtet und das Bild wird durch die Linse auf die Phosphorbeschichtung fokussiert.
Das Vidicon erkennt die Intensität des vom abgebildeten Objekt reflektierten Lichts. Der Scanmechanismus bewegt den Lichtstrahl über das Objekt und die Intensität des Lichts wird an jedem Punkt vom Vidicon gemessen. Das resultierende Signal wird dann an einen Fernsehmonitor übertragen, wo es als Bild angezeigt werden kann.
Vidicons wurden schlie+lich durch modernere Technologien wie ladungsgekoppelte Geräte (CCDs) und andere digitale Bildsensoren ersetzt. Sie spielten jedoch eine wichtige Rolle in der frühen Entwicklung der Fernsehtechnologie und ebneten den Weg für viele der Bildgebungstechnologien, die wir heute verwenden.



