


Derwische und ihre spirituellen Praktiken im Sufismus verstehen
Derv (auch Darwesh oder Darvesh geschrieben) ist ein Begriff, der im Sufismus, einer mystischen Tradition im Islam, verwendet wird und sich auf einen spirituellen Sucher oder Schüler bezieht, der sein Leben dem Streben nach spirituellem Wachstum und Selbstreinigung gewidmet hat. Das Wort „Derwisch“ kommt vom persischen Wort „darweshan“, was „jemand, der sich dreht“ oder „jemand, der sich dreht“ bedeutet. Damit ist die Praxis des Wirbelns oder Spinnens gemeint, die häufig von Derwischen während ihrer religiösen Zeremonien, bekannt als Sema, durchgeführt wird.
Derwische werden typischerweise mit dem Mevlevi-Orden in Verbindung gebracht, der im 13. Jahrhundert vom berühmten Sufi-Dichter und Philosophen Rumi gegründet wurde. Der Mevlevi-Orden betont die Bedeutung von Liebe, Mitgefühl und Selbstvernichtung (oder „Fana“) für das Streben nach spirituellem Wachstum. Derwische sind für ihre besondere Kleidung bekannt, zu der ein langes wei+es Gewand und ein hoher, konischer Hut namens „Takia“ gehören. Sie praktizieren auch eine Form der Meditation, die als „Dhikr“ oder die Wiederholung göttlicher Namen bekannt ist, um das Herz zu reinigen und einen Zustand spirituellen Bewusstseins zu erreichen.



