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Ecthesis und Hypostasis bei Aristoteles und Neuplatonismus verstehen

Ekthesis (Griechisch: εκθέσις, wörtlich „Auslegung“) ist ein Begriff, der in der Philosophie des Aristoteles und später des Neuplatonismus verwendet wird und sich auf den Prozess der Erklärung oder Interpretation eines Konzepts oder einer Idee bezieht. Es wird oft mit dem verwandten Konzept der Hypostase (Griechisch: ὑπόστασις, wörtlich „Substanz“) verglichen, das sich auf die zugrunde liegende Realität oder das zugrunde liegende Prinzip bezieht, das erklärt oder interpretiert wird. In der Metaphysik des Aristoteles bezieht sich Ekthesis auf den Prozess des Verstehens und Erklärens die Konzepte von Substanz (ousia) und Attribut (poion). Wenn wir beispielsweise den Begriff „Mensch“ als rationales Tier verstehen, ist dies eine Ekthese des Menschenbegriffs. Die Hypostase des Menschen hingegen wäre die zugrunde liegende Realität oder das zugrunde liegende Prinzip, das etwas zu einem Menschen macht, wie zum Beispiel die rationale Seele spirituelles Reich. Beispielsweise beschreibt der neuplatonische Philosoph Plotin die Ekthese des Einen (der ultimativen Realität) als den Prozess des Verstehens und Erklärens seiner Natur und Eigenschaften. da es ein differenziertes Verständnis der Beziehung zwischen Konzepten und zugrunde liegenden Realitäten ermöglicht.

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