


Enthüllung von Amphipneust: Eine versteinerte Fischgräte mit einer zu erzählenden Geschichte
Amphipneust ist ein in der Paläontologie verwendeter Begriff zur Beschreibung einer Art versteinerter Fischgräten, bei denen festgestellt wurde, dass sie sowohl pneumatophore (luftgefüllte) als auch neurokranielle (Gehirnhülle) Strukturen aufweisen. Der Begriff wurde 2013 von den Paläontologen John R. Foster und Gareth J. Dyke geprägt und leitet sich von den griechischen Wörtern „amphipneustikos“ ab, was „sowohl pneumatophorisch als auch neurokraniell“ bedeutet. Pneumatophoren sind luftgefüllte Hohlräume, die in den Knochen vorkommen einiger Fische, insbesondere am Schädel und an den Wirbeln. Es wird angenommen, dass diese Hohlräume den Fischen Auftrieb und Halt gegeben haben, sodass sie effizienter im Wasser schwimmen konnten. Neurokranien hingegen beziehen sich auf die knöchernen Strukturen, aus denen das Gehirngehäuse eines Fisches besteht.
Die Entdeckung der Amphipneustknochen hat Licht auf die Entwicklung dieser pneumatophoren und neurokraniellen Strukturen bei Fischen geworfen und wichtige Einblicke in die Biologie geliefert und Verhalten alter Fischarten.



