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Mortmain verstehen: Ein Leitfaden für gemeinnützige Stiftungen und Vermögenswerte

Mortmain ist ein juristischer Begriff, der sich auf Eigentum oder Vermögenswerte bezieht, die zugunsten einer Wohltätigkeitsorganisation oder einer anderen gemeinnützigen Einrichtung treuhänderisch verwaltet werden, sich jedoch nicht im eigentlichen Eigentum der Wohltätigkeitsorganisation selbst befinden. Stattdessen wird das Eigentum oder die Vermögenswerte von einem Treuhänder oder einem anderen Dritten im Namen der Wohltätigkeitsorganisation gehalten und vom Treuhänder verwaltet und kontrolliert, bis sie zur Unterstützung der Aktivitäten der Wohltätigkeitsorganisation benötigt werden.

Der Begriff „mortmain“ leitet sich ab von die altfranzösischen Wörter „mort“ (bedeutet „Tod“) und „main“ (bedeutet „Hand“) und wurde ursprünglich verwendet, um Eigentum zu beschreiben, das zugunsten eines Ordens oder einer anderen Wohltätigkeitsorganisation treuhänderisch verwaltet wurde, das aber war eigentlich nicht Eigentum des Ordens selbst. Im Laufe der Zeit wurde der Begriff allgemeiner auf jede Art von Eigentum oder Vermögenswerten angewendet, die zugunsten einer Wohltätigkeitsorganisation oder einer anderen gemeinnützigen Einrichtung treuhänderisch verwaltet werden.

Mortmain kann viele Formen annehmen, darunter:

1. Immobilien: Eine Wohltätigkeitsorganisation kann das Eigentum an einem Gebäude oder einer anderen Immobilie besitzen, ist aber nicht der eigentliche Eigentümer der Immobilie. Stattdessen kann das Eigentum von einem Dritten treuhänderisch verwaltet und kontrolliert werden, der es im Namen der Wohltätigkeitsorganisation verwaltet und kontrolliert.
2. Investitionen: Eine Wohltätigkeitsorganisation kann Investitionen wie Aktien oder Anleihen halten, die von einem Dritten in ihrem Namen verwaltet und kontrolliert werden.
3. Artefakte oder andere Vermögenswerte: Eine Wohltätigkeitsorganisation kann Artefakte oder andere Vermögenswerte wie historische Objekte oder Kunstwerke besitzen, die zugunsten der Wohltätigkeitsorganisation treuhänderisch verwaltet werden, sich aber nicht tatsächlich in ihrem Besitz befinden.

Zu den Vorteilen von Mortmain gehören:

1 . Steuervorteile: Durch die Treuhandverwahrung von Eigentum oder Vermögenswerten zugunsten einer gemeinnützigen Organisation kann der Spender Anspruch auf Steuerabzüge oder andere Steuervorteile haben.
2. Professionelle Verwaltung: Der Dritte, der das Eigentum oder die Vermögenswerte im Auftrag der Wohltätigkeitsorganisation verwaltet und kontrolliert, verfügt möglicherweise über Fachwissen in der Verwaltung und Anlage der Vermögenswerte, was dazu beitragen kann, deren Wert im Laufe der Zeit zu maximieren.
3. Flexibilität: Mortmain kann der Wohltätigkeitsorganisation Flexibilität bieten, da es der Organisation ermöglicht, bei Bedarf auf die Vermögenswerte zuzugreifen und gleichzeitig die Kontrolle darüber zu behalten.
4. Schutz von Vermögenswerten: Durch die treuhänderische Verwahrung von Vermögenswerten kann die Wohltätigkeitsorganisation diese vor Gläubigern oder anderen Rechtsansprüchen schützen und so sicherstellen, dass die Vermögenswerte zur langfristigen Unterstützung der Aktivitäten der Wohltätigkeitsorganisation zur Verfügung stehen.

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