


Vermeidungsverhalten verstehen: Bewältigungsmechanismus oder Hindernis?
Vermeidung ist ein Verhalten, bei dem eine Person absichtlich eine Situation oder Aktivität vermeidet, die sie als bedrohlich, unangenehm oder überwältigend empfindet. Dazu kann das Vermeiden sozialer Interaktionen, bestimmter Aufgaben oder Verantwortlichkeiten oder sogar physischer Räume gehören, die Angst oder Furcht auslösen.
Menschen können Vermeidung als Bewältigungsmechanismus nutzen, um sich kurzfristig nicht ängstlich oder unwohl zu fühlen, aber letztendlich kann es ihr tägliches Leben beeinträchtigen und verhindern, dass sie sich ihren Ängsten stellen und sie überwinden.
Vermeidung kann viele Formen annehmen, wie zum Beispiel:
1. Aufschieben: Aufgaben oder Entscheidungen aufschieben, die sich zu schwierig oder überwältigend anfühlen.
2. Vermeiden Sie soziale Situationen: Halten Sie sich von Ereignissen oder Versammlungen fern, die Angst oder Peinlichkeit auslösen könnten.
3. Bestimmte Orte meiden: Sich von Orten fernhalten, die Erinnerungen oder Emotionen im Zusammenhang mit einem traumatischen Ereignis auslösen könnten.
4. Gespräche vermeiden: Bestimmte Themen oder Probleme nicht besprechen, die zu Konflikten oder Unbehagen führen könnten.
5. Verantwortungen vermeiden: Pflichten oder Pflichten meiden, die sich zu herausfordernd oder zeitaufwändig anfühlen.
Es ist wichtig zu beachten, dass Vermeidung zwar vorübergehende Linderung von Ängsten oder Unbehagen bewirken kann, letztendlich aber den Einzelnen davon abhalten kann, sich seinen Ängsten zu stellen und sie zu überwinden und persönliches Wachstum zu erzielen.



