


Was ist ein Längenmann? Diesen archaischen Begriff für einen mittelalterlichen Diener verstehen
Längenmänner (oder Längenmänner) ist ein archaischer Begriff, der im 14. bis 17. Jahrhundert in England verwendet wurde, um eine Art Diener oder Gefolgsmann zu bezeichnen. Ein Längenmann war eine Person, die in einem wohlhabenden Haushalt angestellt war, um verschiedene Aufgaben zu erledigen, wie zum Beispiel die Verwaltung des Nachlasses, die Beaufsichtigung des Haushaltspersonals und die Abwicklung finanzieller Angelegenheiten.
Der Begriff „Längenmann“ leitet sich vom altenglischen Wort „lenght“ ab bedeutet „Länge“ oder „Ausdehnung“. Der Begriff wurde wahrscheinlich verwendet, um jemanden zu beschreiben, der für die Verwaltung der Länge oder des Umfangs des Eigentums oder Vermögens eines Haushalts verantwortlich war das Anwesen. Sie waren dafür verantwortlich, die landwirtschaftlichen Aktivitäten zu überwachen, Pachtzinsen und Steuern einzutreiben und dafür zu sorgen, dass das Anwesen effizient geführt wurde.
Die Position des Längerenmanns war typischerweise erblich, wobei der Job innerhalb einer Familie von einer Generation zur nächsten weitergegeben wurde. Es handelte sich jedoch nicht um eine lebenslange Ernennung, und Langstreckenarbeiter konnten entlassen werden, wenn sie ihre Pflichten nicht zufriedenstellend erfüllten.
Heute ist der Begriff „Längenmann“ weitgehend veraltet und wird im modernen Englisch nicht mehr verwendet. Es bietet jedoch einen interessanten Einblick in die sozialen und wirtschaftlichen Strukturen des mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Englands.



